Offenes Vereinsturnier beendet – Maximilian Krause gewinnt

Der letzte Donnerstag im Juni war gleichzeitig auch der letzte Vereinsabend vor Beginn der Schulferien am 4. Juli, wobei der Verensabend auch in den Ferien stattfindet. Paßgenau endete das Vereinsturnier, dessen rechtzeitige Ausschreibung wir beinahe verpaßt hätten, an diesem Abend. Nächste Woche geht es dann ab Donnerstag mit den Vellmarer Schachtagen weiter, zu denen sich mit Ingram Braun, Martin Werner, Maximilian Krause, Michael Niggl, Anton Schmid (A-Turnier), Arnold Otten, Bert Sieber, David Tulchynski, Samuel Hilgerdenaar (B-Turnier) sowie Mark Tulchynsky (C-Turnier) zehn ESVer angemeldet haben.

Zunächst hatte Tamaras Trainingsgruppe ihre letzte Sitzung vor dem Beginn der Sommerferien. Dort geht es dann am 15. August weiter. Nicht mehr mit dabei sein wird dann Austauschstudent Ki Vin aus Singapur, der Ende Juli in sein Heimatland zurückkehrt.

Gaststudent Ki Vin aus Singapur kehrt in sein Heimatland zurück. Alles Gute!

Das Vereinsturnier startete dann in seine letzte Runde. 38 Teilnehmer waren ursprünglich dabei. Zwei sind uns unterwegs verloren gegangen, so daß noch 36 Teilnehmer um die Preise kämpften. Dazu hatte Arnold wieder ein leckeres Buffet bereitet und Preise für alle Teilnehmer besorgt.

Das Warten auf die Siegerehrung wurde wieder mit Geflügel verkürzt.
Neben den Geldpreisen für die drei Erstplatzierten und der goldenen Ananas für den Letzten gab es Sachpreise für jeden Teilnehmer.

Vorne waren einige Entscheidungen schnell gefallen. Maximilian Krause hatte schon in der Vorwoche gegen den auf Reisen befindlichen Martin Werner gespielt. Das Remis bedeutete den ersten Platz für Max und den zweiten für Martin. Martin hat darüber schon im Blog berichtet. Nach dem zweiten Platz bei der Blitzmeisterschaft der Sollingschachvereinigung und dem Sieg beim Schnellschachturnier der Universität ein weiterer Erfolg innerhalb kurzer Zeit. Herzlichen Glückwunsch!

Turniersieger Maximilian Krause (Mitte) vertrieb sich die Zeit des Wartens auf die Siegerehrung mit Blitzen gegen Hartwig Hake unter den kritischen Augen von Edelkiebitz Peter Konetzke.

In der für den dritten Platz wichtigen Partie zwischen Bertold Egbringhoff und Ingram Braun gewann Ingram leider kampflos, weil Bertold familiären Verpflichtungen nachkommen mußte. Turnierfavorit Gerhard Nolte hätte gegen Neumitglied Anton Schmid gewinnen müssen, um dann mit besserer Wertung als Ingram Dritter zu werden. Etwas überraschend mißlang das. Ein Siegerfoto können wir dann in Vellmar schießen, denn die drei Erstplatzierten sind dort alle bei den Schachtagen angemeldet.

Ärgerlicherweise kam es in der letzten Runde zu einem Streitfall, nachdem in den acht Runden zuvor keinerlei Schiedsrichterentscheidungen notwendig geworden waren (eine Partie wurde mit falscher Farbverteilung gespielt). Daß man nicht über laufende Partien sprechen darf, sollte erfahrenen Turnierspielern nun wirklich bekannt sein.

Insgesamt war es dennoch ein tolles Turnier. Insbesondere die deutliche Steigerung der Teilnehmerzahl gegenüber den Vorjahren, sowohl durch Gäste als auch durch neue Mitglieder, hat uns große Freude gemacht. Wir würden uns freuen, Euch nächstes alle wieder begrüßen zu können. Und jeder bringt bitte einen Freund mit! Die Abschlußtabelle finden sich auf der gewohnten Seite. Es folgen noch einige Fotoimpressionen:

Samuel Hilgerdenaar (links) und Pavel Rachkov
Frank Eidam – Elmar Puzic, Theo Zoll – Alfons Thomes, Anton Schmid – Gerhard Nolte, Siegfried Drost – Niklas Schnierstein.
Börries Grabenhorst, Walter Hack, Joshua Hoke (von links).
August Kage gegen Jürgen Gittel, daneben Börries Grabenhorst und Walter Hack.
Walter Hack (links) und Georg Grabitz analysieren ihre Partie.
Siegerehrung
Der zwölfjährige Adrian Hoke auf dem Weg zum Preistisch nach einem starken Turnier, daß er mit dem siebenten Platz abschloß.
Siegerehrung
Dagmar Heinemann präsentiert ihren Preis, während Monika Junker noch sucht.
Monika Junker hat sich auf Anraten des Fotografen für Tarraschs Klassiker Das Schachspiel entschieden. Links Siegfried Drost.
Theo Zoll, der bis zum Vorjahr das Turnier organisisert hatte, darf sich einen Preis aussuchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.