Optimaler Start in die neue Saison

Auch im Schachsport hat zwei Jahre Coronapandemie Spuren hinterlassen. Viele Vereine haben Mannschaften, wenn nicht sogar den Club komplett, vom Spielbetrieb zurückgezogen. Oder sie haben ihr Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen. Als Folge sind nicht alle Ligen des Schachbezirks 3 komplett. Für die zweite und vierte Mannschaft in der Bezirks- bzw Kreisliga beginnt der Spielbetrieb erst am 27. November. Die beiden anderen Teams hatten am 6. November ein Heimspiel.

In der Verbandsliga Ost hatten wir Königsspringer Braunschweig zu Gast. Leider hatten diese einen sehr kurzfristigen Ausfall zu verkraften und kamen nur zu siebt, so dass Gerhard die schöne Sonne genießen konnte.

Am ersten Brett hatte Johannes' Gegner eine interessante Kombination auf's Brett gezaubert, die ihm einen freien a-Bauern bescherte. Im Gegenzug bekam Johannes ein dynamisches Zentrum mit dem er zum Königsangriff blies. Nach Damentausch gewann er eine Figur und brachte seinen Vorteil souverän durch.

Robert am zweiten Brett konnte nach ruhiger Eröffnungsbehandlung und taktischen Scharmützeln seinem Gegner die Qualität abnehmen. Da seinem König das Eindringen in das gegnerische Lager verwehrt war, entschloss er sich, den Turm für die restlichen 3 Bauern des Gegners zu geben und erzwang so den Partiegewinn.

An Brett 4 hatte Ingram eine komplizierte Stellung mit vielen taktischen Motiven. Trotz einiger Ungenauigkeiten in Zeitnot gewann gewann er seine Partie doch recht sicher.

Beni versäumte in der Eröffnung einige starke Möglichkeiten. Er stand zwar immer deutlich besser, allerdings konnte der Gegner seine Stellung stets zusammenhalten. Remis.

Joshua gewann in einer ordentlichen Stellung einen Bauern. Zwar fand er nicht immer den besten Zug, konnte den Vorteil aber souverän verwerten.

Michael kam gut aus der Eröffnung heraus. Nach wechselhaftem Verlauf mündete die Partie in einem komplizierten Endspiel. Glücklicherweise ließ der Gegner eine aussichtsreiche taktische Möglichkeit aus, worauf Michael sicher den ganzen Punkt einfahren konnte.

Bert am achten Brett übersah in einer schlechteren Stellung eine Taktik und ließ sich matt setzen. Manchmal passiert das, hinterher kann man gar nicht sagen, wie.

Rechts: Beni, Joshua und Michael
Links: Ingram, Robert und Johannes

Das Endergebnis 6,5-1,5 war sicher zu hoch, lässt aber keine Wünsche offen.

Die dritte Mannschaft hatte Bovenden 2 zu Gast und gewann das Derby mit 4:2.

1 Kommentar

  1. Toller Bericht! das Zuschauen hat am Sonntag auch richtig Spaß gemacht! Tolle Atmosphäre …:-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert