WIM Fiona Sieber beim Länderkampf gegen Aserbaidschan

Fiona Sieber und ihr jüngerer Bruder Bert bei der Preisverleihung der Vellmarer Schachtage 2019.

Zuletzt lief es ja gar nicht gut für Fiona; sowohl die Fraueneinzeleuropameisterschaft als auch das German Masters der Frauen waren ziemliche Enttäuschungen. Seit gestern gibt es jetzt Gelegenheit, es besser zu machen. In Apolda findet ein Frauenländerkampf gegen Aserbaidschan statt. Die Aseris treten mit zwei Schwestern von Weltklassespieler Schachrijar Mamedjarow an. Gegen eine von ihnen, WGM Zeinab Mamedjarowa, konnte Fiona in der ersten Runde einen ziemlich überzeugenden Sieg einfahren. Leider gibt es offenbar keine Liveübertragung, aber Bundestrainer Bernd Vökler hat die Partie auf der DSB-Webseite kommentiert. Bis Donnerstag gibt es täglich eine weitere Runde (Turnierseite). Aktuelle Ergebnisse werden auf Chess-Results.

Update: Offenbar habe ich vergessen, den Beitrag zu veröffentlichen. Mittlerweile ist der Länderkampf lange vorbei, und die deutsche Equipe hat haushoch verloren. Fiona ist mit 2/5 zweitbeste deutsche Spielerin nach Spitzenfrau Sarah Hoolt.

Für Fiona ging es dann weiter zum Straßburger Open, wo sie im Rahmen der Erwartungen blieb. Ihr jüngerer Bruder Bert zeigte dort im B-Turnier eine starke Leistung und wurde Dritter.

Dann folgte noch die Teilnahme an einem Gedenkturnier in Zürich für den 2017 verstorbenen Schweizer IM und Problemkomponisten Josef Kupper. Auch hier blieb sie im Meisterturnier im Rahmen der Erwartungen.

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