Dunkle Sturmwolken verzogen, es klarte etwas auf für den ESV

Letzte Woche war fast jeden Abend ein DSOL Match angesagt, schön in der
Reihenfolde der Mannschaften.

Die Woche begann am Dienstag mit SK Erkenschwick1 – ESV1: 3-1

Joshua an Brett 2 übersah eine Springergabel und musste recht früh die Waffen strecken. Am ersten Brett fand Gerhard in einer aussichtsreichen Stellung den Gewinnzug nicht und wickelte in ein schlechtes Endspiel ab, das auch verlorenging. Jan wurde am letzten Brett komplett überspielt und hatte keine Chance. Den Ehrentreffer erzielte Michael ohne große Gegenwehr. Schade, ein Punkt war definitiv drin.

Mittwoch ging’s dann weiter mit der Zweiten gegen die zweite von Weissensee.

Andrian hatte in einer aufgeräumten Stellung einen Bauern verloren und danach wenig Chancen die Partie zu halten. Christoph knöpfte seinem Gegner erst einen Bauern und dann 2 Figuren gegen
einen Turm ab. Es bereitete ihm keine Schwierigkeiten, sein Läuferpaar gegen den Turm zur Geltung zu bringen. Arnold hatte mehr vom Spiel, hätte an der ein oder anderen Stelle kräftiger zupacken können. Er fand sich in einem interessanten Bauernendspiel wieder, das dann Remis
ausging. Nach Ansicht der ollen Blechkiste soll es an einer Stelle gewonnen gewesen sein. Zuletzt spielte noch Jan, der in deutlich besserer Stellung leider die Zeit überschritt, weil sein Internet den Dienst verweigerte.
Das Endergebnis war ein unglückliches 1,5 – 2,5

Am Donnerstag spielte in Saldetfurth unsere Dritte gegen die Dritte der Gastgeber. Johannes übernahm die Kommentierung der Partien.

David M. hatte gegen seinen Gegner überhaupt keine Probleme und brachte unsere Farben mit 1-0 in Front.
Moritz verpasste die Gelegenheit seinen Läufer zurückzuziehen und den gegnerichen Zug als Tempoverlust nachzuweisen. Er ließ sich statt dessen in eine Abtauschserie ein, die seine Stellung etwas zerrupfte. In der Folge verlor er einen Bauern, dann auch relativ schnell mehr Material und schließlich die Partie.
David J. hatte in der Eröffnungsphase dem Gegner einen Bauern abgeluchst, sich danach etwas zurückdrängen lassen und musste in einer undurchsichtigen Stellung den Durchblick sowie die Nerven behalten. Schließlich gewann er einen Turm, verlor den Mehrturm wieder, gewann den zweiten gegnerischen Turm (sicher alles vorausberechnet) und fuhr schließlich den Punkt ein.
Hugo an Brett 1 hatte einen Bauern geopfert, die gegnerische Stellung dafür vollständig paralysiert. Leider übersah er eine sehr starke Möglichkeit und gewann lieber die Qualität, räumte seinem Gegner dafür aber Gegenchancen ein, die dieser schließlich nutzte.
Die Mannschaft konnte also einen Punkt mitnehmen, es hätten aber auch leicht 2 sein können.

Zum Abschluss der Woche hatte dann unsere bisher punktlose Vierte ein Gastspiel bei der zweimal siegreichen Schachwerkstatt Eichstetten (am Kaiserstuhl). Das Match lief ganz anders, als die Tabellensituation erwarten lies.
Alexander gewann am Spitzenbrett dank einer kleinen Eröffnungskombination eine Figur, dann eine Qualität. Den Mehrturm verwertete er problemlos.
An Brett 2 sah Nils erst den Abtausch, der einen gegnerischen Bauern schutzlos zurücklies, so dass er einkassiert werden konnte, dann die Springergabel, die eine weitere Figur einbrachte. Den Vorteil verwandelte Nils zum ganzen Punkt.
Mit Weiß hatte Camilles Gegner zwar ein Gambit gespielt, aber so unglücklich agiert, dass Schwarz mit seinen Damenflügelbauern die weißen Figuren zurückdrängen konnte. Ein Patzer in schwieriger Stellung kostete eine Figur. Wenige Züge später konnte Camille mattsetzen und damit den ersten Sieg für sein Team sicherstellen.
Bis zum Schluss kämpfte Stella eisern um eine Niederlage zu vermeiden, den frühzeitigen Figurenverlust konnte sie aber nicht mehr ausgleichen.
Trotzdem gelang der so unerwartete wie nie gefährdete erste Sieg mit 3-1 in Eichstetten.

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