Bittere Niederlage in der Landesliga gegen Laatzen

Gegen den Aufsteiger aus Laatzen wollte und mußte die erste Mannschaft in der Landesliga Süd unbedingt gewinnen, wenn das nicht eine sehr schwere Saison werden sollte. Nach nur wenigen Minuten ließ sich Csaba Daday an Brett acht auf eine Zugwiederholung ein, weil er sich mit der Theorie nicht auskannte. Das nächste Remis steuerte Ingram Braun an Brett drei bei. Er hatte sich auf eine Variante, die bei den Schwarzspielern auf Amateurebene gefürchtet ist, etwas vorbereitet und erlangte leicht Gegenspiel. Den einen Moment, wo er deutlichen Vorteil erlangen konnte, verpaßte er allerdings, weil er noch zu sehr im Verteidigungsmodus befangen war. Kurze Zeit später gewann Benjamin Löhnhardt an vier. Er hatte sich einen soliden Stellungsvorteil erarbeitet. Auf der Suche nach Gegenspiel stellte der Opponent die Partie dann einzügig ein. Und auch Spitzenbrett Gerhard Nolte konnte gewinnen, weil sich sein Gegner schon früh in der Eröffnung verhaspelt hatte und immer mehr Material loslassen mußte. 3–1, und auch die verblieben Bretter standen nicht schlecht. Aber dann nahm das Unglück seinen Lauf. Anton Schmid (Brett fünf) verbrauchte viel zu viel Zeit in einer Partie, in der das Gleichgewicht nie verlassen wurde und stellte sie dann im Blitzen vor der Zeitkontrolle ein. Brett sechs Michael Niggl hatte sich im Mittelspiel eigentlich einen soliden Vorteil erarbeitet, spielte dann aber taktisch zu ungenau und verlor sogar noch. Arthur Fischer an sieben hatte zwar nach einem beiderseitigen Fehler im Kontrollzug etwas Vorteil im Endspiel erreicht, hätte aber schon sehr präzise spielen müssen, um echte Gewinnchancen zu erhalten. So wurde auch das Remis. Nun kam es auf Brett zwei Martin Werner an. Er war der einzige, der nach einer Fehlkalkulation ein schlechtes Mittelspiel verwalten mußte, berappelte sich zwischenzeitlich zwar wieder, aber ließ dabei viel Zeit liegen und mußte ein schwieriges Turmendspiel mit Minusbauern nur auf die Bonussekunden verteidigen. Ärgerlicherweise hatte er es praktisch geschafft, als der Gegner in ein remises Bauernendspiel abwickelte. Aber da unterlief ihm ein durch die Zeitknappheit bedingter Fehler, und die Partie wie der gesamte Wettkampf (3½–4½) war verloren.

Man muß unumwunden sagen, daß uns diese Niederlage sehr weh tut. Alle Ergebnisse im Rundschreiben des Staffelleiters oder im Ergebnisdienst.

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