Erste Mannschaft verliert in Hildesheim

Stark ersatzgeschwächt mußte die erste Mannschaft zu den starken Hildesheimern fahren. Mit Anton Schmid, Csaba Daday und Johannes Münk konnten gleich drei Spieler ihr Landesligadebut feiern. Wobei feiern vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck für das Geschehen ist.

Martin Werner geriet ziemlich unter Druck, sowohl in der Stellung als auch auf der Uhr. Als er vor der ersten Zeitkontrolle nur noch von den Bonussekunden lebte und einen Bauern abgreifen konnte, bekam er überraschend ein Remisangebot, das er schlecht ablehnen konnte. Er stand zu diesem Zeitpunkt wohl auf Gewinn.

Von links: Stephan Brandes, Martin Werner, André Wiege, Christian Frank.

Die Partie von Johannes Münk geriet nie so recht aus dem Gleichgewicht. Selbst dann nicht, als er einen Bauern verlor. Nach Erreichen des Kontrollzuges wurde Remis gegeben.

Recht spektakulär begann die Partie von Csaba Daday, in der eine vogelwilde (allerdings theoretisch bekannte) Variante auf das Brett kam. Wie üblich wechselte der Vorteil einige Male. Csaba stand längere Zeit sehr gut bis auf Gewinn, aber am Ende kam nicht mehr heraus als ein schlechtes Damenendspiel, das er dann auch nicht halten konnte.

Anton Schmid hatte lange Zeit eine ziemlich ausgeglichene Stellung. Der Versuch, diese mit einer Freibauernbildung zu verschärfen, endete im Verlust desselben und dann bald auch der ganzen Partie.

Gerhard Nolte hatte einen Bauern gewonnen und konnte sorglos ein Endspiel mit jeweils Turm und Springer kneten. Leider übersah er beim Kontrollzug eine dreifache Stellungswiederholung.

Benjamin Löhnhardt ließ sich eine Bauernschwäche andrehen und mußte die ganze Partie über im Verteidigungsmodus verharren. Das ging irgendwann nicht mehr gut, und nach der Aufgabe war der Kampf für uns verloren.

Ingram Braun war ziemlich gut aus der Eröffnung gekommen und stand sehr aussichtsreich. Dann ruinierte er seine Stellung mit einem unbedachten Zug und mußte lange ums Remis kämpfen. Das gelang, weil der Gegner zweimal nicht energisch genug nachfaßte.

Die Partie von Michael Niggl zog sich noch eine ganze Weile hin. Am Ende hielt auch er den Gewinnversuchen seines Gegner nicht stand. So kam es zu einer hohen 2:6-Niederlage.

Kurze Analyse der Partie Axel Janhoff – Michael Niggl.

Als Fazit kann man festhalten, daß wir zwar durchaus Chancen hatten, aber diese gegen den vor allem an den hinteren Brettern nominell deutlich überlegenen Gegner schon sehr konsequent hätten wahrnehmen müssen, um etwas zu holen. Die Hildesheimer Sicht schildert deren Mannschaftsführer Axel Janhoff. Die Resultate der Landesliga Süd finden sich im Ergebnisdienst oder im Rundschreiben des Staffelleiters.

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