Schwarzer Sonntag für den ESV1

Die Fahrt nach Rinteln ist für Göttinger zwar keine Odyssee, dafür weisen die modernen Navigationssysteme den Weg zuverlässig, aber zwei Stunden Fahrzeit müssen doch eingeplant werden. Das kann aber keine Entschuldigung für unsere schwache Vorstellung am 18. Januar sein.

Gerhard an Brett 3 hatte mal wieder Weiß, machte aber nichts daraus und geriet in Schwierigkeiten, da er die Stellung falsch einschätzte. Statt dem Gegener Probleme zu stellen, stellte er nach gut drei Stunden Spielzeit einfach seinen Läufer ein.

Johannes konnte am ersten Brett mit einer kleinen Taktik entscheidendes Material in eher schlechterer Stellung gewinnen. Ausgleich.

„An Brett 5 spielte Beni mit Weiß gegen Steffen Siegmann. In der Skandinavischen Verteidigung wählte Weiß nicht die aggressivste Fortsetzung und Schwarz konnte durch Vereinfachungen ausgleichen. Mit dem 25. … Ke7 beginn er allerdings eine Ungenauigkeit, so dass Beni einen Bauern gewinnen konnte. Im resultierten Doppel-Springerendspiel behielt Weiß die Kontrolle und sorgte schrittweise für die Verwertung des Vorteils. Somit ging der ESV mit 2:1 in Führung.“

Ingram verpasste in seiner Partie mit Schwarz einige Chancen und fand sich am Ende in einem schlechteren Turmendspiel wieder. Er nutzte die Rettungschancen nicht, so dass dieses Turmendspiel leider nicht Remis ausging.

Lars mit Schwarz ging die Eröffnung daneben und er hatte extrem anfällige Bauern am Damenflügel, an denen letztendlich auch seine Stellung kaputt ging.

Emil an Brett 8 meinte zu seiner Partie: „Es war ein langweiliges Spiel, in dem nicht viel passierte. Nach der Eröffnung machte ich ein paar Ungenauigkeiten, die meinem Gegner eine komfortable Position verschafften. Obwohl die Stellung die ganze Zeit ausgeglichen war, hatte ich ein paar Chancen, das Spiel interessanter zu gestalten, nutzte diese aber leider nicht.“

Bert nahm in der Eröffnung einige Bauern, sah sich dann zu einem Qualitätsopfer veranlasst. Nach einigen ungenauen Zügen landete er in einem Endspiel Läufer gegen Turm, das nicht zu halten war.

Adrian kämpfte als letzter um den Sieg, hatte er doch im Endspeil eine Mehrbauern, musste aber schließlich das Remis akzeptieren.

So mussten wir uns mit einer 5-3 Niederlage auf den langen Heimweg machen.

Der aktuelle Stand findet sich auf der Seite des NSV.

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