ESV schrammt bei der NSV Online-Meisterschaft nur knapp an einem Preisrang vorbei

Nachdem das Onlineschach lange Zeit bei den Funktionären schief angesehen war, weil man glaubte, es ziehe Spieler von den Vereinen ab, fühlt man sich seinetwegen jetzt plötzlich privilegiert, weil man einen Spielbetrieb auch während der Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten kann – wenn auch nur auf sportlich niedrigem Niveau. Die erste Onlinemeisterschaft des Niedersächsischen Schachverbandes verlief reibungslos; auch die leider nur allzu notwendigen Anticheatingalgorithmen schlugen nicht an.

Fünf ESVer hatten sich unter den 71 Teilnehmern zu 13 Runden 3+2-Blitzen auf dem ChessBase-Server eingefunden. Die besten vier bildeten die Mannschaftswertung. Am stärksten spielte Benjamin Löhnhardt, trotz der Doppelbelastung als Organistor, als 17. der Einzelwertung mit 7,5/13. Ingram Braun startete stark und konnte in der zweiten Runde dem späteren Cosieger Christoph Helmer dessen einzige Niederlage in einer wilden Partie beibringen. Ein Einbruch in der Turniermitte verhinderte leider ein besseres Resultat als 24. mit 7/13. Alexander Wilting, bekanntlich ein Freund gepflegter Kontemplation, brachte s auf 6,5/13 und Platz 36. Adrian Hoke erspielte sich mit 6/13 und dem 41. Platz ebenfalls ein positives Resultat. Lediglich sein Bruder Joshua als 54. mit 5/13 blieb knapp im Minus.

Für die Mannschaftswertung hieß das, daß wir als Vierter die Preisränge um einen halben Punkt verfehlten. Schade! Trotzdem alles in allem ein positives Erlebnis!

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