Berichte17/18

 

Berichte von den Mannschaftsspielen 
Saison 2017/18

9. Runde, Saisonabschluss
Die 1. Mannschaft spielte ihr Abschlussspiel gegen den spielstarken Hildesheimer SV, siegte überraschend mit 4,5 : 3,5 und erreicht damit den 4. Tabellenplatz in der Landesliga Süd, das beste Ergebnis der letzten 15 Jahre (siehe Martin Werners Tabelle)
Die 2. Mannschaft verlor 3 : 5 gegen Hameln 4
und erreichte den 6. Tabellenplatz in der Bezirksklasse.
Die 4. Mannschaft gewann in der Aufstiegsrunde 3,5 : 0,5 gegen Hameln 7
und kann (mit 3 MP, 7 BP) in die Kreisliga aufsteigen.
Die 3. Mannschaft spielte in der Aufstiegsrunde 2 : 2 gegen Hameln 6
und verpasste (mit ebenfalls 3 MP und 6 BP) den Aufstieg knapp.


Bericht 1. Mannschaft (Ingram Braun)
Die erste Mannschaft trat zu ihrem letzten Saisonspiel bei den starken Hildesheimern ersatzgeschwächt an, weil Robert und Peter fehlten. Es ging nur noch um die Goldene Ananas, denn wir hatten in der siebten Runde bereits den Klassenerhalt perfekt gemacht, und Hildesheim hatte sein Aufstiegsendspiel gegen Hannover 96 in der Runde zuvor hoch verloren. Zwar waren auch die Hildesheimer weit von ihrer Stammbesetzung entfernt, von ersatzgeschwächt kann man aber angesichts der Aufstellung nicht wirklich reden. Jedenfalls waren sie weiterhin deutlich favorisiert. Und trotz der Bedeutungslosigkeit entwickelte sich ein spannender Wettkampf.
Max versuchte, unter Opfer seines Zentrumsbauern auf Gewinn zu spielen, bekam aber nicht mehr als Ausgleich und nach Rückgewinn des Bauern unter einigen Abtäuschen einigte man sich auf Remis.
Arnold versemmelte seine Eröffnung gegen einen starken Gegner völlig und sah sich früh mit dem taktischen Ausheber konfrontiert. Erstaunlicherweise schwächelte sein deutlich stärkerer Gegner dann aber bei der Verwertung, und nachdem sich sein Vorteil vollends verflüchtigt hatte, endete die Partie ebenfalls Remis.
Bei den Partien, die um die erste Zeitkontrolle herum entschieden wurden, habe ich die Reihenfolge nicht mitbekommen, da ich selbst mit einer aufreibenden Zeitnotphase beschäftigt war.
Gerd hatte zunächst etwas Druck, wies aber auch ein Remisangebot zurück, als der Gegner sich befreit hatte. Nachdem er seinen Sturm auf die feindliche Königsstellung zunächst mit dem falschen Bauern einleitete, bekam er noch eine zweite Chance, als der Gegner einen vergifteten Bauern fraß. Und diesmal nutzte er sie.
Jan kam gut aus der Eröffnung, spielte dann aber nicht konsequent genug weiter, so dass sein nominell stärkerer Gegner schließlich doch großen Vorteil erzielte. Doch dann ließ er sich unverständlicherweise auf eine Stellungswiederholung ein; Jan nahm das Remisgeschenk gerne an.
Arthur eröffnete recht ambitionslos, und endete schließlich in einem Springerendspiel mit passivem König. Vermutlich kann man das noch Remis halten, dafür müsste man dann aber ziemlich genau spielen, und das schaffte Arthur an diesem Tag nicht. Damit stand es 2½:2½.
Alexander unterlief in einer Partie, in der er bequemen Ausgleich erzielt hatte, im 39. Zug ein Versehen, das in einem verlorenen Damenendspiel endete.
Martin spielte lange ein Endspiel mit Minusbauern, ohne dabei aber in konkrete Verlustgefahr zu gelangen. Schließlich übersah der Gegner bei seinen Gewinnbemühungen einen Figurenverlust, so dass es 3½:3½ stand.
Ingram hatte es mit einem sehr starken Gegner zu tun, der aber wohl etwas unter Praxismangel litt. Dieser hatte schon in der Eröffnung einen imposanten Angriff aufgebaut, schlug aber einen Zug zu früh los, sonst wäre die Partie schnell vorbei gewesen. Fortan entwickelte sich ein komplizierter Kampf mit einer langen Zeitnotphase, aus der Ingram mit einem vorteilhaften Endpiel hervorging. Nach einer weiteren Ungenauigkeit des Gegners konnte er gewinnen.
Damit war uns ein gänzlich unerwarteter 4½:3½-Sieg gelungen, der insgesamt aber auch sehr glücklich war, denn die Hildesheimer waren ungemein verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen.

Mit 11:7 Mannschaftspunkten hat der ESV damit erstmals in der Landesliga ein positives Punktekonto. Obwohl wir einen halben Brettpunkt weniger als letzte Saison gesammelt haben, haben wir damit die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt. Wirklich bizarr ist, dass wir gegen die beiden Mannschaften, die wir vor Saisonbeginn als Hauptkonkurrenten gegen den Abstieg ausgemacht hatten, verloren haben und trotzdem so gut abgeschnitten haben.
Das schlägt sich dann auch in den Bilanzen der Einzelspieler nieder. Alexander, Peter, Martin W, Ingram, Max und Daniel werden bei der DWZ-Auswertung wohl allesamt ihr Allzeitmaximum erreichen.
Dazu trägt natürlich das gemeinsame Analysieren mit unseren Spitzenspielern Robert und Gerd bei, aber auch das Jugendtraining mit WGM Tamara Klink, das ausbildungswillige Studenten wie Arthur anzieht, der uns in der zweiten Saisonhälfte aus personellen Problemen half.
So haben wir diese Saison auch nur zwei krankheitsbedingte kampflose Verluste zu beklagen, nachdem wir in den Vorjahren kaum mal ein Auswärtsspiel mit vollständiger Mannschaft bestreiten konnten. Herzlichen Dank deshalb auch an die Ersatzspieler Helge, Börries, Pavel, Hartwig, Arnold, Martin H, Niklas F. und Jan.
Die Erfolge der ersten Mannschaft in den letzten Jahren gründen letztlich darauf, dass in einer Zeit, in der viele Vereine Probleme mit ihrem Spielabend haben, bei uns der Donnerstag funktioniert. Nichtsdestotrotz bleibt die Personaldecke für die erste Mannschaft eigentlich zu dünn, weil wir auch immer mit Abgängen rechnen müssen, wenn Ausbildungen beendet werden

Bericht 4. Mannschaft (Bertold Egbringhoff)
Mit einem sensationellen Ergebnis beendete die vierte Mannschaft des ESV die Aufstiegsrunde zur Kreisliga. Sie gewann gegen die siebte Mannschaft des Hamelner SV völlig überraschend mit 3,5:0,5 und sicherte sich damit neben der sechsten Mannschaft des Hamelner SV den zweiten Aufstiegsplatz in die Kreisliga.
„Wir haben nichts mehr zu verlieren“ gab der Göttinger Mannschaftskapitän Bertold Egbringhoff seinen Spielern mit auf den Weg. Nach der knappen Niederlage gegen Hameln VI konnte der Aufstieg nur mit einem hohen Sieg gegen Hameln VII noch geschafft werden. Und damit hatte eigentlich niemand mehr gerechnet. Auch der Gast aus Hameln schien diese Begegnung bereits vorab „abgehakt“ zu haben und trat nur mit drei Spielern an. So kam Achim Schlather am Spitzenbrett zu einem kampflosen Punkt.
Mark Tulchynsky am vierten Brett zeigte, wie wichtig es war, ihn in diesem entscheidenden Spiel aufzustellen. In der stärksten Partie des Tages konnte er bereits frühzeitig eine Leichtfigur gewinnen. Sein Gegner versuchte dann, mit Angriffen auf die Schwerfiguren und mit Mattdrohungen das Blatt noch zu wenden. Mark behielt jedoch stets die Übersicht und durfte schließlich die Gratulationen zu seinem Sieg entgegen nehmen.
Dann aber schien alles auf ein 2:2 hinaus zu laufen: Maksim Khorozyan hatte einen Bauern verloren und David Tulchynsky hatte im Mittelspiel sogar eine Figur eingebüßt. Maksim verteidigte sich jedoch zäh und fand eine Abwicklung in ein Bauernendspiel, bei dem er den Mehrbauern seines Gegners neutralisieren konnte. Das erkannte dann auch sein Gegner und die Partie endete remis. Auch David gab sich nicht geschlagen. Er konnte nach einer Damenfesselung den Materialnachteil wieder wettmachen. Und schließlich war es sein bis nach f3 vorgerückter Bauer, der die Basis für einen erfolgreichen Mattangriff bot. Damit war die Partie entscheiden und zugleich der Aufstieg für die Mannschaft geschafft.

8. Runde 11.März
den Klassenerhalt haben bereits gesichert:
die 1. Mannschaft in der Landesliga Süd trotz der heutigen Niederlage gegen Berenbostel 2,5 : 5,5
und die 2. Mannschaft in der Bezirksklasse nach dem heutigen 6,5:1,5 Sieg gegen Holzminden 2
die 3. und 4. Mannschaft spielen um den Aufstieg in die Kreisliga;
die 3.Mannschaft spielte 2 : 2 gegen Hameln 7, die 4. Mannschaft verlor mit 0,5:3,5 gegen Hameln 6
.Bericht 1.Mannschaft (Martin Werner)
In der achten Runde der Landesliga Süd empfing die 1. Mannschaft die in dieser Saison starken Gäste aus Berenbostel. Mit vielen verhinderten Spielern und dem zusätzlichen Effekt der Grippewelle hatte sowohl unsere erste als auch unsere zweite Mannschaft mit argen Aufstellungsproblemen zu kämpfen. Die erste Mannschaft verstärkte sich mit Pavel und Niklas, konnte aber durch das Fehlen von Robert, Peter und Max dennoch nur 7 Spieler aufbieten. Die sonst auch schon mehrfach unvollständig angetretenen Gäste besetzen diesmal alle Bretter und konnten so bereits einen kampflosen Punkt einfahren.
Nachdem Pavel die Stellung lange Zeit geschlossen halten konnte, kam sein Gegner überraschend schnell zum Durchbruch und gewann in der Folge zu viel Material. Pavel blieb schließlich nur die Aufgabe.
Arthur und sein Gegner konnten sich nicht einigen, wer in der Partie die Initiative übernehmen sollte. In verdächtig aussehender Stellung nahm Arthur ein Remisangebot an, obgleich die Abschlussstellung nicht schlechter für ihn sein sollte.
Martin konnte den Materialismus seines Gegners nicht konsequent bestrafen, so dass seine Initiative für einen Minusbauern langsam verflachte. Ein geschicktes Remisangebot sicherte den halben Punkt, bevor die Stellung endgültig zu kippen drohte.
Niklas akzeptierte ein ihm bekanntes Bauernopfer in der Eröffnung und bewegte seinen Gegner dazu noch eine Qualität ins Geschäft zu stecken. Nachdem sich Niklas konsolidiert hatte schien der Sieg nur noch eine Frage der Zeit zu sein, doch ein furchtbarer Fehler erlaubte seinem Gegner ein einzügiges Matt.
Ingram hatte durch eine falsche Abwicklung des Gegners einen Bauern gewonnen. Diesen konnte er im entstehenden Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern jedoch nicht verwerten, so dass der Punkt folgerichtig geteilt wurde.
Gerd hielt sich lange gut und stellte seinem Gegner schwierige Aufgaben. In der weit fortgeschrittenen Partie griff er jedoch fehl und konnte sich des gegnerischen Angriffs nicht mehr erwehren.
Alexander kämpfte mit Abstand am längsten und knetete auch das vollkommen ausgeglichene Turmendspiel weiter. Sein Durchhaltevermögen wurde schließlich belohnt, als er durch Serie von Turmschachs einen Bauern gewinnen konnte. Bei reduziertem Material war dieser ausreichend, um den einzigen vollen Punkt an diesem Spieltag einzufahren.
Insgesamt also eine deutliche 2,5-5,5 Niederlage, die in Folge der Aufstellung allerdings nicht unerwartet war. Mit 9 Mannschaftspunkten ist die erste Mannschaft jedoch bereits sicher weiter in der Landesliga und kann am vorgezogenen letzten Spieltag am 08.04.2018 in Hildesheim nur noch die Platzierung als 4ter oder 5ter der Liga festlegen.


7. Runde 25. Februar
Die 2. Mannschaft gewinnt 5,5 : 2,5 gegen Bad Salzdetfurth
die 3. Mannschaft gewinnt 4 : 0 gegen Goslar 3
die 4.Mannschaft gewinnt 3,5 : 0,5 gegen Bad Lauterberg 2
Die 1. Mannschaft hat bereits am 11. Februar gegen Rinteln gespielt und mit 4,5 : 3,5 gewonnen.

Bericht von Ingram Braun
Ohne die beiden Spitzenbretter musste die erste Mannschaft die weite Fahrt nach Rinteln antreten. Uns würde ein 4:4 reichen, um den Abstiegskampf in der Landesliga Süd zu umgehen. Angesichts des schweren Restprogramms sollte der Punkt heute aber auch unbedingt geholt werden. Vor Ort erwartete uns aber eine böse Überraschung: Rinteln, das zuvor mit großen Aufstellungsproblemen zu kämpfen hatte, trat unerwartet mit der stärksten Mannschaft an, und wir waren klarer Außenseiter. Aber, es ließ sich schließlich doch ganz gut an.
Arnold hatte solide eröffnet und nachdem sein Gegner die einzige Vorteilschance verstreichen ließ, wurde die Partie nach vielen Abtäuschen remis.
Ingram gewann ziemlich plötzlich, nachdem er das bis dahin eher ruhige Spiel verschärft hatte und dabei den besseren Durchblick behielt, was mit einer Mehrfigur belohnt wurde.
Hartwigs Partie verlief spiegelbildlich zu Arnolds. Nach solider Eröffnung ließ der Gegner eine Chance zum Vorteil ungenutzt, und dann einigte man sich auf Remis.
Alexander bekam es am Spitzenbrett mit einem leibhaftigen IM zu tun. Es gelang ihm, einigen Druck am Damenflügel zu entwickeln und schließlich in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abzuwickeln, das dann sofort Remis gegeben wurde.
In Max' Partie spielten sich seltsame Dinge ab. Zunächst war er gut aus der Eröffnung gekommen und konnte dem Gegenspieler die Lust auf die Rochaden nehmen. Dann verhaspelte er sich aber, als er mit dem falschen Bauern die Stellung öffnen wollte und der Gegner plötzlich Angriff bekam. Als dieser das Matt mit ein paar Racheschachs verzögerte, geschah das Wunder: Der Gegner übersah einen Damenverlust und wir waren gänzlich unvermutet zu einem weitern Sieg gekommen.
Damit trennte uns nur noch ein Remis vom Klassenerhalt.
Arthur hatte in der Eröffnung einen Bauern eingestellt und stand lange Zeit schlecht. Der Gegner fand aber die Ausheber nicht, und letztlich hatte Arthur ein technisch gewonnenes Endspiel mit zwei Läufern und Mehrbauern gegen Turm auf dem Brett. Er sicherte uns dann mit einem Remisangebot den Ligaverbleib.
Martin stand lange Zeit gut, trotz Tausches zweier Türme gegen die Dame. Irgendwo verlor er allerdings den Faden und fand sich in einem unentrinnbaren Mattnetz wieder.
Peter opferte die Qualität für einen Bauern und konnte in einem langwierigen Endspiel genügend Kompensation nachweisen, so dass wir am Ende mit einem kaum erwarteten 4½:3½-Sieg vom Platz gingen.

Bericht 4. Mannschaft vom 24. Febr. (B.Egbringhoff)
Die vierte Mannschaft des ESV hat, wie auch die dritte Mannschaft, die Aufstiegsrunde zur Kreisliga erreicht. Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SK Bad Lauterberg gewann das Team mit 3,5:0,5. „Nur nicht übermütig werden“, hieß es für die Göttinger Spieler. Bereits ein Brettpunkt aus den vier Partien hätte zum Erreichen der Aufstiegsrunde gereicht. Um diesen Punkt zu holen, sollten alle Partien konzentriert angegangen werden.
Dann aber zeigte sich bereits vor Beginn der Partien, dass der fehlende Brettpunkt schon feststand: Bad Lauterberg trat nur mit drei Spielern an und ließ ein Brett frei, so dass Bertold Egbringhoff zu einem kampflosen Punkt kam.
Nach kurzer Zeit erhöhte David Tulchynsky, der für seinen erkrankten Bruder Mark eingesprungen war, auf 2:0. Er spielte einmal mehr eine Partie „aus einem Guss“ und eroberte schon frühzeitig Material, so dass seine Partie recht früh mit seinem Sieg endete.
Achim Schlather spielte bis ins Mittelspiel eine solide Partie und konnte mehrere Bauern erobern. Im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern unterlief ihm dann aber eine Ungenauigkeit, die sein Gegner ausnutzen konnte und sich trotz des Materialnachteils in ein theoretisches Remisendspiel rettete. Mit diesem Remis stand dann aber auch der Mannschaftssieg für die vierte Mannschaft fest.
Den Schlusspunkt setzte Maksim Khorozyan. Er verstärkte seine Stellung Zug um Zug und verstand es, mit seinen Schwerfiguren die offenen Linien optimal zu nutzen. Er ließ seinem Gegner keine Chance zum Gegenspiel und drängte ihn immer weiter in die Defensive. Nach der Eroberung einiger Bauern konnte er es sich sogar leisten, schließlich seine Dame zu opfern, um in einfaches und elementar gewonnenes Endspiel abzuwickeln. Er durfte daraufhin die Gratulationen zu seinem Sieg entgegen nehmen. Durch diesen Sieg belegt – nach David – auch Maksim einen Platz unter den Top-Scorern der Kreisklasse Südost
Damit kommt es in der Aufstiegsrunde zum Duell zweier Mannschaften aus Hameln mit zwei Mannschaften des ESV. Am 11. März treten die Göttinger Teams zunächst zum Auswärtsspiel in Hameln an. Der zweite Spieltag der Aufstiegsrunde ist sodann am 15. April in Göttingen
 

Mannschaftsspiele: 6. Runde 4. Februar
die 1. Mannschaft gewinnt gegen Wolfsburg mit 5,5 : 2,5
die 2. Mannschaft verliert gegen Bad Lauterberg mit 3 : 5
die 3. Mannschaft gewinnt gegen Bad Lauterberg-2 mit 3,5 : 0,5
die 4. Mannschaft gewinnt gegen Goslar-3 mit 4 : 0
Bericht 1. Mannschaft (Martin Werner)
Am sechsten Spieltag der Landesliga Süd empfing die erste Mannschaft die Schachfreunde des SC Wolfsburg, welche als Tabellenschlusslicht immer noch ihre ersten Mannschaftspunkte erkämpfen wollten.
Der Kampf begann vielversprechend als Max am sechsten Brett mit seinem knapp 250 DWZ-P
unkte stärkeren Gegner Schlitten fuhr und diesen komplett überspielte. Ein früher überzeugender Angriffssieg war die Folge.
Auch ein Brett weiter vorne lief es wie erhofft, da sich Ingrams Gegner nicht von seinem Läuferpaar trennen wollte und dadurch in einer verlorenen Stellung landete. Letztlich blieb ihm nur noch die Aufgabe.
Durch den Ausfall von Alex kam Jan am letzten Brett zu seinem ersten Einsatz für die erste Mannschaft in dieser Saison. Nachdem er lange Zeit gut mitgehalten und eine ausgeglichene Stellung bewahrt hatte, griff er schließlich fehl und ließ den entscheidenden Gegenangriff seines Kontrahenten zu. Jetzt also 2-1
Gerd eroberte am zweiten Brett die Qualität und wickelte anschließend ins Endspiel ab. Dieses führte er mit viel Geduld zum Sieg. 3-1
Am Spitzenbrett musste sich Robert strecken, um gegen seinen nominell stärkeren Gegner nicht einzugehen. Schließlich konnte er in ein Turmendspiel mit Minusbauer abwickeln, welches er souverän remis hielt. 3,5-1,5
Arthur stand an Brett 7 zeitweise sehr bedrohlich und hatte Glück, dass sein Gegner entscheidende Möglichkeiten ausließ. Im Anschluss gelang es Arthur sogar die Qualität zu gewinnen. Das entstandene Endspiel konnte er jedoch nicht für sich entscheiden, so dass der Punkt geteilt wurde.
An Brett 3 stand Peter lange Zeit sehr gedrückt. Doch schließlich zahlte sich die Geduld aus, als sein Gegner die Stellung zu seinen eigenen Ungunsten öffnete. Das resultierende Springerendspiel führte Peter gekonnt zum vollen Punkt und besiegelte somit bereits den Mannschaftssieg. 5-2
Martin konnte an Brett 4 bereits früh Druck ausüben. In beiderseitiger Zeitnot folgte jedoch ein Fehler dem anderen, wodurch Martin nur mit Glück ein gewonnes Turmendspiel erhielt. Ein furchtbarer Patzer warf die Gewinnstellung dann allerdings einzügig weg, so dass am Ende ein Remis das faire Ergebnis der Partie war.
Gesamtergebnis 5,5-2,5. Damit festigt die erste Mannschaft ihre Position als Vierte in der Tabelle und vergrößert den Punkteabstand zu den gefürchteten Abstiegsplätzen. Mit weiteren Punkten in der auf Sonntag (11.02.2018) vorgezogenen siebten Runde gegen Rinteln wäre dann der Klassenerhalt endgültig in trockenen Tüchern.

Bericht 4. Mannschaft (Bertold Egbringhoff)
Die vierte Mannschaft hat die Tabellenführung in der Kreisklasse Südost übernommen. Sie gewann gegen die dritte Mannschaft des SK Goslar klar mit 4:0 und profitierte zugleich von einem Punktverlust des bisherigen Tabellenführers aus Vienenburg.Nach diesem deutlichen Erfolg reicht der erst in dieser Saison neu gegründeten vierten Mannschaft schon ein halber Brettpunkt im letzten Spiel gegen Bad Lauterberg II, um die Aufstiegsrunde zur Kreisliga zu erreichen.
Wie schon in der Vorrunde hatte Goslar mit erheblichen Aufstellungsproblemen zu kämpfen und trat nur mit einer Rumpfmannschaft, bestehend aus zwei Spielern, in Göttingen an. So kamen Maksim Khorozyan und Mark Tulchynsky zu zwei kampflosen Punkten. Damit benötigte der ESV nur noch ein Remis aus den beiden tatsächlich gespielten Partien, um den Mannschaftskampf für sich zu entscheiden.
Aber schon recht früh zeigte sich in der Partie von David Tulchynsky, dass er sich nicht mit einem Remis zufrieden geben würde: Gegen seinen überforderten Gegner eroberte er Figur um Figur. Als dann auch noch ein kapitaler „Einsteller“ hinzu kam, war die Partie praktisch entschieden. David spielte sein Spiel präzise weiter, und dann, einen Zug vor dem unabwendbaren Matt, erfolgte doch noch die Aufgabe. Mit vier Siegen aus vier Partien ist David einer der Topscorer der Liga.
Beim Zwischenstand von 3:0 war das Spiel natürlich entschieden.
Bertold Egbringhoff profitierte von einem inkorrekten Bauernopfer seines Gegners Horst Paulat in der Eröffnung. Paulat erhielt durch das Bauernopfer zwar die Initiative, setzte dann aber nicht konsequent nach. Damit gelang es dem Göttingern Spieler doch noch, den Entwicklungsrückstand auszugleichen und sein Läuferpaar zu aktivieren. Als er drohte, einen wichtigen Zentralbauern zu erobern und zugleich den gegnerischen König zu attackieren, gab sein Gegner die Partie auf.

Mannschaftsspiele: 5. Runde 21. Januar
die 1. Mannschaft verliert 3 : 5 gegen Salzgitter
die 2. Mannschaft verliert 2,5 : 5,5 gegen Holzminden 1
die 3. Mannschaft spielt   2 : 2 gegen Parensen 3
die 4. Mannschaft gewinnt 2,5 : 1,5 gegen Northeim 3

4. Mannschaft (B. Egbringhoff)
Mit einem Paukenschlag am dritten Brett begann der Mannschaftskampf: David Tulchynsky überrumpelte seinen Gegner mit einem Angriff auf den schwachen Punkt f7 und setzte bereits im achten Zug den gegnerischen König matt.
Trotz dieses frühen Rückstandes steckte Northeim aber nicht auf. Tim Leser kam gegen Bertold Egbringhoff, dem man die fehlende Spielpraxis deutlich anmerkte, wesentlich besser aus der Eröffnung, und Moritz Gronemeyer stand gegen Mark Tulchynsky schon recht früh besser. Dann aber profitierte Bertold Egbringhoff davon, dass sein Gegner die taktischen Gefahren unterschätzte, die vom Springerpaar ausgingen, und konnte sich einen Materialvorteil erspielen, den er schließlich zum Gewinn ausbaute.
Beim Zwischenstand von 2:0 benötigte der ESV nun nur noch einen halben Punkt, um den Mannschaftskampf zu gewinnen. Diesen sicherte Achim Schlather am ersten Brett. Er stand positionell schon etwas besser, bot dann aber im Interesse des Mannschaftssieges seinem Gegner Yannick Wille ein Remis an, welches dieser annahm.
In der letzten noch laufenden Partie war Mark Tulchynsky nun auch materiell deutlich in Nachteil geraten. Er wehrte sich zwar nach Kräften gegen die drohende Niederlage. Aber schließlich musste er sich dann doch geschlagen geben. Da seine Mannschaft aber insgesamt das Spiel gewonnen hatte, war diese Verlustpartie zu verschmerzen.
Mit 6 Mannschaftspunkten aus vier Runden spielt die vierte Mannschaft weiterhin überraschend gut im oberen Tabellenbereich der Kreisklasse Südost mit.


17. Dez. Nachholspiel 1. Mannschaft gegen Ricklingen
Bericht (Ingram B.)
Am letzten Sonntag vor Weihnachten mußten wir unseren Wettkampf aus der ersten Runde gegen den stark besetzten Aufsteiger SK Ricklingen nachholen. Zum Glück für uns hatten die Gäste aber mehrere Ausfälle zuverkraften. Und es begann gut für uns.
Niklas gewann gegen einen völlig indisponierten Gegner sehr schnell.
Auch Daniels Kontrahent machte es nicht sehr viel besser. Er spielte ein bekanntes Gambit, offenbar ohne zu wissen, worauf dieses abzielt. Daniel stand schon aus der Eröffnung heraus überlegen, und als er etwas die Präzision vermissen ließ, stellte der Gegner seine Dame ein.
Gerd hatte gegen den deutschen Meister U12 zwar die Qualität weniger, aber immer genügend Kompensation und dann auch bald mehr davon.
Martin verteidigte sich stark, bis der Gegner schließlich seinen Angriff mit einem inkorrekten Figurenopfer beleben wollte.
Damit stand es noch vor der Zeitkontrolle 4:0 für uns.
Ingram sicherte dann nach Erreichen derselben mit einem Remisangebot aus der Position der Stärke heraus den Gesamtsieg.
Bald trudelte auch Peters Partie in ein Unentschieden aus, nachdem er zumeist etwas schlechter gestanden hatte.
Robert verlor dann bedauerlicherweise ein Turmendspiel, bei dem er wohl zeitweilig
Gewinnchancen hatte. 
Als letztes stellte dann auch Alexanders Gegner seine ohnehin nicht sehr
vielversprechenden Gewinnbemühungen ein.
Im Ergebnis bedeutet das einen überzeugenden 5½:2½-Sieg.
Nach der deftigen Auftaktpleite gegen den Aufsteiger aus Hameln hätte wohl niemand gedacht, dass wir mit fünf Mannschaftspunkten in die Weihnachtspause gehen.

Mannschaftsspiele: 10. Dezember
Die 1. Mannschaft spielte 4 : 4 gegen Hannover 96
die 2. Mannschaft erzielte kampflos 8 : 0 Punkte (da Parensen 2 zurückgetreten)
die 3. Mannschaft spielte 2 : 2 gegen Parensen 3
die 4. Mannschaft spielte 2 : 2 gegen Northeim 3

Bericht 1. Mannschaft (Ingram Braun)
Gegen Hannover 96, den mit drei Siegen gestarteten Absteiger aus der Oberliga, hatten wir uns nach dem Ausfällen von Robert und Peter nichts ausgerechnet. Allerdings hatten auch die Gäste aus der Hauptstadt ein paar Aufstellungsprobleme. Am Ende waren wir über das 4:4 in einem von vielen groben Fehlern geprägten Kampf sehr erfreut, aber nach Durchsicht der Partien haben wohl eher wir den Sieg verschenkt.
Es begann mit zwei schnellen Niederlagen. Gerd verkombinierte sich schon im elften Zug und musste sofort aufgeben.
Debütant Martin H. stand nach einer ziemlich ambitionslosen Eröffnung seines Gegners schon leicht besser, als er ebenfalls eine Figur ohne Not wegwarf und aufgeben musste.
Der zweite Debütant Arthur überfuhr seine Gegnerin mit einem frühen Angriff auf der h-Linie und sackte souverän den Zähler ein.
Daniel geriet schwer unter Druck, konnte sich aber befreien und Remis vereinbaren. In der Schlussstellung hätte er aber auch weiterspielen können, denn da stand er besser.
Alexander war aggressiv gestimmt und griff früh an. Nach zwei Ungenauigkeiten seines Gegners ging der Zähler an ihn. '
Unterdessen verlor Pavel. Warum, ist aus der Notation nicht ersichtlich. Die letzte Stellung ist ziemlich elementar remis.
Martin W. sprang seinen Gegner sogar als Schwarzer sofort an und hatte lange Zeit die bessere Stellung. Dann übersah er einen Qualitätsverlust und musste froh sein, noch unter Springeropfer Dauerschach zu bekommen.
Ingram hatte schon in der Eröffnung zwei Bauern gewonnen, wusste damit aber nichts so richtig anzufangen. Schließlich kam es zu einem trotz ungleichfarbiger Läufer gewonnenen Endspiel, in dem er in einem Anfall von Schachblindheit den einfachen Gewinn nicht sah und Glück hatte, dass der Gegner an seiner Chance vorüber ging.

Bericht 4. Mannschaft (Bertold Ebringhoff)
Mit einem 2:2 kehrte die vierte Mannschaft von ihrem Auswärtsspiel bei der dritten Mannschaft der Schachfreunde GW Parensen zurück.
Bereits recht früh brachte Achim Schlather sein Team in Führung. Er eroberte Figur um Figur, ohne seinem Gegner die Chance zum Gegenspiel zu geben. Schließlich setzte er den gegnerischen König auf der Grundreihe matt.
Eine überlegene Leistung zeigte David Tulchynsky. Beim Übergang ins Mittelspiel konnte er durch einen geschickten Angriff eine Qualität gewinnen. Als er mit seinen Schwerfiguren auf die zweite Reihe eindringen konnte, war die Partie entschieden. David krönte seine Leistung mit einem Turmopfer, das forciert zum Matt führte. Leider reichten diese beiden Gewinnpartien nicht zum Erfolg der Mannschaft.
Maksim Khorozyan übersah in der Eröffnung eine taktische Finesse und verlor seine Dame. Er stemmte sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage und konnte sogar die Dame zurück erobern. Aber dies kostete ihn viel Material, so dass er im Endspiel chancenlos war und schließlich unterlag.
Bert Sieber am Spitzenbrett hielt gegen seinen nominell wesentlich stärkeren Gegner über lange Zeit gut mit und konnte sich sogar einen leichten Vorteil erspielen. Durch einen Flüchtigkeitsfehler büßte er aber dann Material ein und konnte diesen Nachteil nicht mehr wettmachen. 
Mit vier Mannschaftspunkten belegt die vierte Mannschaft in der Kreisklasse Südost den dritten Rang, wobei aber die beiden führenden Mannschaften bereits ein Spiel mehr absolviert haben.

Mannschaftsspiele: 26. Nov
die 1. Mannschaft gewinnt 4,5: 3,5 gegen Lehrte
die 2. Mannschaft verliert 3,5 . 4,5 gegen Bovenden 2
die 3. Mannschaft gewinnt 2,5 : 1,5 gegen Vienenburg
die 4. Mannschaft hatte spielfrei

Bericht 1. Mannschaft (Ingram Braun)
Nachdem die erste Mannschaft gegen den Mitabstiegskandidaten Hameln 2 eine desaströse Niederlage kassiert hatte, rechneten wir uns gegen die gegenüber dem Vorjahr verstärkte Mannschaft aus Lehrte nicht viel aus. Aber es kam ganz anders.
Nach einem relativ frühen Remis von Martin W. schossen uns Peter und Daniel in Führung. Peter schlug einen starken Gegner erstaunlich einfach und hatte von Anfang an Druck.
Und auch Daniels häufig sehr optimistische Spielweise setzte sich gegen den zurückhaltenden Eröffnungsaufbau seines Gegners souverän durch.
Unterdessen verlor Börries, der dankenswerterweise als Ersatzmann zur Verfügung stand.
Roberts Partie überschritt nie die Remisbreite und blieb folgerichtig unentschieden.
Alexander stellte mit einer gelungenen Revanche für seine Vorjahresniederlage gegen dieselbe Gegnerin den Zwei-Punkte-Abstand wieder her. Auch er hatte schon früh etwas Vorteil und hielt diesen, bis die Gegnerin zusammenbrach.
Ingram spielte zwar theoriegemäß, schob aber einen Zwischenzug zuviel ein. Das Tempo wurde am Ende schmerzlich vermisst und sein Angriff schlug nicht durch.
Nach der Null war es an Gerd, mit einem Remis den knappen Sieg sicherzustellen. Da er eine unverlierbare Stellung mit Mehrqualität hatte, gelang das auch.
Nach dieser guten Mannschaftsleistung können wir wieder auf den Klassenerhalt hoffen.

Mannschaftsspiele: 12. Nov
die 1. Mannschaft verlor 2,5: 5,5 gegen Hameln-2
die 2. Mannschaft verlor 3,5 : 4,5 gegen Hildesheim-3
die 3. Mannschaft hatte spielfrei
die gegnerische Mannschaft der 4. Mannschaft ist nicht angetreten

Bericht 1. Mannschaft (Martin Werner)
Durch die Verlegung der regulären ersten Runde bestritt die erste Mannschaft am Sonntag ihr Auftaktspiel in Hameln.
Da Robert krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, trat unser Team zu siebt an und gab einen kampflosen Punkt am vierten Brett ab.
Nichtsdestotrotz zeigte ein Blick auf die verbleibenden Paarungen und die zugehörigen Wertungszahlen, dass wir mit einem Plus von knapp 50 DWZ im Schnitt nicht ohne Chancen in den Wettkampf gingen. Nachdem wir Hameln 2 in der vorletzten Saison im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga geschlagen hatten, pochten die Gastgeber nun auf ihre Chance zu einer Revanche in der höheren Spielklasse.
Der Wettkampf begann vielversprechend, als Martin am fünften Brett mit einem Gambit die Initiative übernahm. Nachdem der Hamelner Schachfreund die entscheidende Verteidigung ausließ, konnte er den Rest der Partie nur noch zuschauen, wie sein König in der Mitte des Brettes zur Strecke gebracht wurde, so dass ihm schließlich nichts als die Aufgabe blieb.
Stand Hamelner SV 2 : ESV Rot-Weiß Göttingen 1:1
Am zweiten Brett tat sich Alex sichtlich schwer und verlor in der Eröffnung einen Bauern. Nach langem Ringen erreichte er eine Stellung, in der ein Abtausch zu ungleichfarbigen Läufern möglich war, was die Remisbreite erheblich vergrößert hätte. Leider wählte er in wachsender Zeitnot die falsche Abwicklung, übersah dabei den Konter des Gegners und konnte ihm nur noch die Hand zum Sieg reichen.
Stand Hamelner SV 2 : ESV Rot-Weiß Göttingen 2:1.
In Daniels Partie am Brett 7 standen alle Zeichen auf Sieg. Er machte kräftig Druck und stand schließlich mit vielen Figuren vor dem offenen gegnerischen König. Der von ihm geplante Totschlag hätte allerdings einen furchtbaren gegnerischen Gegenschlag zugelassen, so dass er ein entscheidendes Tempo in die eigene Königssicherheit investieren musste. Danach war sein Vorteil dahin und er musste sich mit einem Remis zufrieden geben.
Stand Hamelner SV 2 : ESV Rot-Weiß Göttingen 2,5 : 1,5
Am dritten Brett lenkte Peter seine Partie früh in ruhige Gewässer und erwartete einen langen Kampf mit ausgedehnten Manövern. Doch dann büßte der Hamelner Spieler zwei Figuren für einen Turm ein. Ein weiterer Abtausch von zwei Türmen gegen Peters Dame ergab eine ungewöhnliche Materialverteilung. In der Folge bewegte Peter seine Figurenmasse gekonnt gegen den offen stehenden gegnerischen König, sammelte weitere Bauern und dann noch eine zusätzliche Figur ein und wickelte in ein Endspiel mit zwei Mehrfiguren ab. Dies ließ sich der Hamelner dann nicht mehr zeigen und gab auf.
Stand Hamelner SV 2 : ESV Rot-Weiß Göttingen 2,5 : 2,5.
Einen schlechten Tag erwischte Gerd am ersten Brett. Nach eigenwilliger Eröffnungsbehandlung musste er früh eine Qualität geben und erholte sich dann davon nicht mehr. Selbst als sich kurz vor dem Ende noch eine Chance auf Gegenspiel ergab, ließ er diese aus und konnte letztlich nur noch aufgeben.
Stand Hamelner SV 2 : ESV Rot-Weiß Göttingen 3,5 : 2,5
Am letzten Brett sprang Helge als Ersatzspieler ein. Er hielt die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Selbst der temporäre Minusbauer im Springerendspiel war noch keine Zeichen für eine Niederlage. Und so kämpfte Helge weiter, bis schließlich beide Spieler nur noch mit einem Springer und je einem Bauern verblieben. Die Stellung stand laut Endspieldatenbank remis. Doch Helge verpasste den richtigen Moment seinen König heran zu führen, nach Abgabe seines Bauern. In der Folge demonstrierte der Hamelner Spieler die Überlegenheit seines Randbauern gegenüber dem unbeweglichen Springer und führte die Partie zum Sieg.
Stand Hamelner SV 2 : ESV Rot-Weiß Göttingen 4,5 : 2,5
Unser Mannschaftsführer Ingram hatte an Brett 6 lange versucht ein recht ausgeglichenes Turm+Läufer - Endspiel auf Gewinn zu spielen. Doch gerade als der Eindruck entstand, er könne den entscheidenden Durchbruch schaffen, stellte Ingram einzügig einen Bauern ein. Durch die Wichtigkeit des Bauern war anschließend seine Stellung irreparabel ruiniert und die resultierende Niederlage war nicht mehr abzuwenden.
Endstand Hamelner SV 2 : ESV Rot-Weiß Göttingen 5,5 : 2,5. Eine Niederlage, die bei einem Blick auf die Partien etwas zu hoch ausgefallen ist.
Bis zum Ende des Jahres stehen unserer Mannschaft nun noch drei Heimspiele bevor - darunter die wichtigen Spiele gegen die bislang ebenfalls punktlosen Mannschaften aus Lehrte und Ricklingen. Sicherlich keine leichten Aufgaben, doch wir werden alles geben um uns erneut in der Landesliga Süd zu behaupten!

 

 
   

Diese Seite wurden von der alten Webseite von Theo Zoll importiert. Ihre Darstellungsqualität ist deshalb möglicherweise eingeschränkt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.